Hiob-Erlebnisse

 

Es gibt Menschen, die schön, erfolgreich, strahlend wirken. Bei denen alles zu passen scheint: Familie, Beruf, Einkommen, Freizeit, Gesundheit – wie ein Leben aus einem Guss.

Manchmal ertappt man sich bei einem stillen Neid.
Und dann – irgendwann – hört man, wie eine der tragenden Säulen dieses Lebens bricht.
Die Gesundheit: nicht kaufbar.
Die Kraft: aufgebraucht.
Die Familie: zerbricht durch Tod, Scheidung oder durch Lebenswege, die niemand geplant hat.

So war es bei Hiob, diesem uralten Bruder aus der Bibel.
Er hatte alles – und verlor alles.
Es zerrann ihm zwischen den Fingern wie Sand, wie Wasser, das in der Sonne verdunstet.

Freunde kamen. Redeten. Interpretieren, analysierten, belehrten.
Gut gemeinte Worte, falsche Worte, tröstende Worte, dumme Worte – das ganze Spektrum menschlicher Versuche, Leid zu erklären.

 

Und Hiob?
Er ringt, er schreit, er schweigt, er fragt.
Was bleibt?
Was trägt?
Worauf kann man stehen, wenn der Boden nachgibt?

Und wie geht es dir?
Kennst du solche Momente?
Phasen, in denen man keine Ratschläge mehr hören kann – weil sie wie Schläge klingen?
Da, wo ein „guter Tipp“ nur noch wie ein Hammer auf Scherben wirkt?

Oder sehnst du dich dann nach ehrlichen, liebevollen Antworten?
Nach Worten, die nicht belehren, sondern heilen.
Nach einem Dasein, das dich hält.
Nach einer Umarmung, die schweigt, aber mehr sagt als tausend Sätze?

 

Ich glaube: Jeder Mensch ist anders – und doch braucht jeder eines unbedingt:

 

Liebe.
Bedingungslose Liebe.
Annahme.
Respekt.

 

Hiob stellt sich dem Leben:
der Asche, der Trauer, dem Verlust – aber auch dem Neubeginn.
Und in all dem glimmt in ihm etwas wie eine kleine, unkaputtbare Flamme:
die Ahnung eines Gottes, der treu bleibt.
Der liebt.
Der nicht loslässt.

Am Ende weiß Hiob eines:

„Ich weiß, dass mein Erlöser lebt.“

Wir dürfen diesen Satz vollenden:
Wir kennen diesen Erlöser.
Jesus Christus – Bruder, Freund, Weggefährte.
Nicht der ferne Gott, sondern der nahe.
Der, der die Tiefen kennt.
Der, der das Leben mit all seiner Höhe und Weite, Breite und Schwere getragen hat.

Egal, in welcher Lebensphase du gerade stehst:

Wage das Gespräch mit Jesus.
Bete.
Sag ihm, was dich drückt, stresst, erschöpft, krank macht, überfordert.
Sag es ohne fromme Sprache – einfach so, wie du es sagen würdest, wenn du einem Freund ins Herz sprichst:

„Jesus, ich komme zu dir und sage dir, was mich…“
Und dann deine Worte.

Er hört dich.

Und wenn du möchtest – komm am Sonntag, 16.11.2025,
um 16:00 Uhr,
ins Pfarrheim St. Margarethen an der Raab.

 

Wir gehen gemeinsam durch dieses Thema.
Wir hören.
Wir fragen.
Wir hoffen.
Wir beten.

Und wenn du Gebet brauchst – schreib mir einfach.

 

Herzlichst,
Peter